Sie finden hier einige Auszüge aus dem pädagogischen Konzept des Aktivspielplatzes Hamburger Strasse e.V.

Es handelt sich hierbei um Ausschnitte die unserer Meinung nach, wichtige Fragen im Bezug auf die Kooperation mit Schulen und anderen sozial tätigen Einrichtungen beantworten und unseren Ansatz in der Arbeit verdeutlichen. Die Konzeption will sich als Regelwerk und Maßgabe an die MitarbeiterInnen verstanden wissen, sogleich aber auch als Medium zur Verfügung stehen um das eigene Arbeitsbild und die eigene Arbeit zu evaluieren.

Des weiteren halten wir es für ratsam, das Konzept im ganzen zu lesen, da die Abhandlungen über die soziale und demographische Lage, Infrastruktur sowie tägliche Angebote und Ferienfahrten einen ausführlicheren Einblick in unsere Arbeit ermöglichen.

Sie können einen Ausdruck des gesamten Konzeptes jederzeit bei uns auf dem Platz einsehen oder gegen eine Kostenbeteiligung von 2,- € erhalten.

Bevor sie sich nun diesem Papier widmen, würden wir sie noch gerne auf die beiliegende Broschüre: „Wir sind dabei! Ihr auch?“ über die Zusammenarbeit mit Abenteuer-, Bau- und Aktivspielplätzen, hinweisen.

 

Hier nun einige Auszüge:

 

1.3.2    Gebäude- und Geländeausstattung

Auf dem parkähnlichen Gelände von 4855 m² befindet sich seit Mai 1998 ein Niedrigenergiehaus mit einer Grundfläche von 200m².

Das Außengelände ist ein Gebiet, welches durch Wälle und Bäume zu zahlreichen verschiedenen Spielmöglichkeiten einlädt. Von Baumhäusern und Feuerstelle bis zur BMX-Bahn, von Verstecken und Federball bis Basketball, Inline Skaten und Rodeln (im Winter!) ist die Angebotspalette beliebig erweiterbar.

Direkt angrenzend an das Gelände befindet sich ein Fußballfeld, welches regelmäßig genutzt werden kann und wird.

Im Inneren des Gebäudes befinden sich mehrere Räume die den BesucherInnen zur Verfügung stehen. Als da wären ein Interessengruppenraum für Tischspiele, Mal- und Kochgruppen und Ähnliches, ein großer Interessengruppenraum mit einem Kicker, einer Tischtennisplatte und Sofas, sowie einer Hochebene, die als Ruheecke gilt.

Des weiteren verfügt die Einrichtung über einen mit Instrumenten ausgestatteten Musikraum und eine Werkstatt, die regelmäßig von den BesucherInnen zum Töpfern und Werken genutzt werden kann.

Der Kuschel- und Toberaum verfügt über eine Verkleidungskiste ebenso wie über verschiedene Polstereinheiten. Das Büro ist mit einem Schreibtisch, den Aktenschränken und einem P.C., den Arbeitsbedingungen gemäß ausgestattet.

 

1.3.3     Personal

Auf dem Bauspielplatz sind zwei hauptamtliche BetreuerInnen beschäftigt, die nach dem BAT bezahlt werden. Seit Beginn des Jahres 2oo1 sind die zwei hauptamtlichen Stellen versuchsweise auf drei Mitarbeiter verteilt, was eine Arbeitszeit von je 25,6 Wochenstunden (²/3-Stellen) ergibt. Hinzu kommen je nach Antrag vom Verein und Bewilligung vom Jugendamt noch Honorarkräfte, die für Projektarbeit eingesetzt werden. Seit August 1998 ist der Platz wieder als eigene Zivildienststelle anerkannt und beschäftigt seitdem auch einen Zivildienstleistenden.

 

1.3.5   Öffnungszeiten

Montag - Freitag 14.ooh - 19.ooh

In den Ferien von 10.ooh - 17.ooh

 

1.3.7   Kooperationspartner

Einrichtungen im Stadtteil, die mittelbar oder unmittelbar mit Kindern und Jugendlichen in unserer Altersstufe arbeiten.

Mit den Bauspielplätzen Rübezahl, Tweeltenmoor und Poßmoorwiese finden regelmäßig in den Ferien Aktionen wie Fußballturniere, Heide Park Besuche, Schwimm- oder andere Ausflüge statt.

Wir bieten den Schulen im Einzugsbereich an, einen Vormittag das Angebot des Aktivspielplatzes wahrzunehmen. Dies bedeutet, in der Zeit von 10.oo h - 13.oo h können Lehrer den Platz mit Werkstatt, Werkzeug und anderen Spielgeräten nutzen und wir bieten zusätzlich ´Feuer Machen´, Stockbrot, Selters und Projektarbeit an.

Dieses Angebot gilt das ganze Jahr über und wird von den umliegenden Schulen in regelmäßigen Abständen genutzt. Hierzu bedarf es nur einer telefonischen Anmeldung.

Der Platz ist auf folgenden Arbeitskreisen vertreten: AK Bachstraße, AK Barmbek-Süd, Donnerstagsrunde und Konzept AG im Verband Kinder- und Jugendarbeit e.V., Überregionales Bauitreffen Hamburg.

Des weitern treffen sich die Bauspielplätze aus dem Bezirk Hamburg-Nord einmal im Monat zur `großen Liga`, die für politische Arbeit, genauso wie zur Planung von gemeinsamen Aktionen wie Beach Partys oder Weihnachtsfesten genutzt wird.

In bedingten Einzelfällen findet ein Austausch mit den MitarbeiterInnen des Amtes für soziale Dienste statt, insofern dies dem Wohle des Kindes dient.

 

2.2     Demographische Daten des Stadtteils

 

Der Stadtteil Uhlenhorst beherbergt gut 15ooo Bewohner, auf einer Fläche von 2,2 km², wovon knapp 10% unter 18 Jahren sind.

Im Vergleich zur Gesamtbevölkerung von Hamburg, wo gut 16% der Bevölkerung unter 18 J. ist und auch ’nur’ 16% über 65 J. -in Uhlenhorst mehr als 20%-, erscheint der Stadtteil überdurchschnittlich alt.

Der Migrantenanteil liegt mit 13% im Hamburger Durchschnitt (15%).

Man spricht von einem gutsituierten Stadtteil, was in erster Linie an dem für Hamburger Verhältnisse (33000 €) überdurchschnittlichen Jahreseinkommen von knapp 41ooo € und an dem geringen Prozentteil von Sozialhilfeempfängern, 3,4% im Vergleich zu 8,3% für gesamt Hamburg liegt.

Auch die Arbeitslosenquote liegt in allen Altersklassen ungefähr 2% unter den für Hamburg gültigen 7%.

Auffallend ist, dass die Bevölkerungsdichte, mit fast 7ooo EinwohnerInnen, weit über dem Hamburger Durchschnitt (2240) liegt. Trotz dieser Dichte bewohnt ein Uhlenhorster im Durchschnitt ca. 10 m² mehr, nämlich 45m², als der `normale` Hamburger. Verschwindend gering macht sich die Zahl der Sozialwohnungen bemerkbar, die mit 0,3% (Hamburg gesamt: 17%) man könnte fast sagen gar nicht existiert.

 

2.2.1     Demographische Daten des Einzugsbereiches

Betrachtet man nun die Bevölkerungsstruktur im direkten Einzugsbereich, kommt man zu folgenden Ergebnissen:

Es lebt gut ein Drittel der Uhlenhorster in dem oben geographisch erklärten ´direkten Einzugsgebiet, wovon ein leichtes Übergewicht bei den Frauen liegt.

Der Ausländeranteil liegt im Uhlenhorster Schnitt bei 12,5%. Die unter 18-jährigen sind mit 12% für den Stadtteil (9%) überdurchschnittlich hoch vertreten.

Die konzeptionelle Zielgruppe, nämlich die 6-14 jährigen, machen mit 238 Jungen und Mädchen etwa 4,1% der Bevölkerung aus.

 

2.2.2   Soziale Problemlagen

Soziale Problemlagen im herkömmlichen Sinn, wie es in Hamburg mit ’sozialem Brennpunkt’ beschrieben wird, sind in diesem Stadtteil selten zu finden.

Die Kinder erfahren hier zum größten Teil eine mehr als 100 %-ige Versorgung im materiellen und versorgungstechnischen sowie auch im freizeitgestalterischen Sinn.

So ist es nicht unüblich, dass Kinder auf bis zu vier regelmäßige Termine in der Woche kommen.

Somit könnten wir es als Problemlage beschreiben, dass den Kindern in diesem Stadtteil ein geringes Zeitkontingent zur freien Verfügung steht. Das will heißen, dass es für viele BesucherInnen normal ist, von einem, „Entertainment“ der Erwachsenen umgeben zu sein und sie manchmal etwas hilflos erscheinen, wenn ein Unterhaltungsloch auftritt.

 

3.1 Die Zielgruppen

 

Die Hauptzielgruppe sind die Kinder, unabhängig von Geschlecht, Behinderung, Nationalität, sozialem Status oder Religionszugehörigkeit, aus dem Stadtteil, im Speziellen des direkten und des erweiterten Einzugsgebietes (siehe Kapitel 2.1), im Alter von 6-14 Jahren.

Weitere Zielgruppen sind die Eltern und sozialen Einrichtungen des Einzugsbereiches sowie auch Einrichtungen der angrenzenden Stadtteile.

Die Einrichtung versteht sich als Stadtteileinrichtung und möchte auch im begrenzten Maße Ansprechpartner für die Jugendlichen sein, die aufgrund des Alters nicht mehr zur Hauptzielgruppe gehören.

Als Einrichtung der offenen Kinder- und Jugendarbeit soll es keine quantitative, der Verhältnismäßigkeit des Stadtteils angepasste, Ausrichtung auf eine nach sozialen, religiösen oder geschlechtsspezifischen Kriterien orientierte Arbeit geben. Dies bedeutet, dass alle Kinder zuvorderst als gleichberechtigte Bewohner des Stadtteils angesehen werden. Es bedeutet nicht, dass auf Probleme, die im Zusammenhang mit Geschlecht, sozialer Lage, Nationalität oder Behinderung auftreten, nicht adäquat reagiert werden soll.

 

4. Ziele und Grundpositionen der Einrichtung 
 GrundsatzZiele  Rahmenziele  Maßnahmenziele
 -BesucherInnenihrem Entwicklungs-stand entsprechendan allen sie unmittelbar betreffenden Entscheidungenbeteiligen.-Räume eröffnen, die sich Kinder kreativ aneignen und gestalten können.  -Foren schaffen, in denen die Kinder nach ihrer Meinung gefragt werden.-Die BesucherInnen in ihrem Bemühen unter- stützen, eigenverant- wortliches und gemeinschaftsfähiges Verhalten zu erlernen-Die regelmäßige Umgestaltung der Räume und des Außengeländes (Farbenwie Aufteilung) im begrenzten Maße zulassen.  -Vorschläge (von Kindern wie BetreuerInnen) für feste Gruppenangebote, Raum und Platz-gestaltung werden in den wöchentlich stattfindenden Dienstbesprechungen gesammelt, diskutiert und ausgewertet-Die Auswertung wird den Kindern im gleichen Rahmen wie die Ideeneingabe (z.B. Teepause) bekanntgegeben und gegebenenfalls neu diskutiert - Terminfestlegungen finden gemeinsam statt.-Regelmäßige Versammlungen zu denThemen Gruppenangebote, Ferienprogramm und Sommerreise stattfinden lassen.-Im Team zeitlich festgelegte Befragungen durchführen & auswerten.
 -Ausgleich zur Bewegungsarmut verursacht durch Schule und Elternhausanbieten.-Erlebnisräume für Bewegungs- und Abenteuer-spiele zur Verfügung stellen. -Den BesucherInnengrößtmögliche Freiheit in der Gestaltung von Raum und Zeit geben.-Kontrollinstanzen so gering wie möglich halten.-Räume und Materialzur ständigen Nutzung bereitstellen und Hürden zur Nutzung der Mittel des Platzes so gering wie möglich halten.  -Ständige Werkzeug und Spielmaterial-ausgabe.-Den Platz von schwerwiegenden Gefahren befreien.-Zu jeder Zeit als Anleiter oder Beraterzur Seite stehen.-Vielseitige Angebote durch Fähigkeiten der hauptamtlichen Mitarbeiter sowie Verpflichtung von Honorarkräften schaffen.-Eltern im täglichen Betrieb möglichst vom Platz fernhalten
Die Angebote grundsätzlich integrativ unabhängig von Religion, Nationalität, Geschlecht, Behinderung oder sozialem Status gestaltenund somit eine größtmögliche Ausgrenzung vermeiden.-Erlernen solidarischen Handelns durch eigenverantwo-rtliche Nutzung der zur Ver-fügung stehenden Räume-Kooperation mit Institutionen, die mittelbar oder unmittelbar mit der Einrichtung zu tun haben.  -Alle Angebote können von allen BesucherInnen genutzt werden und bedürfen keiner gesonderten Befähigung.-Leistungsmaßstäbe, sofern von Nöten, orientieren sich an der untersten Grenze.-Ein möglichst breit gefächertes Angebot aufzeigen und anbieten, welches den unterschiedlichen Bedürfnissen, Interessen und Befähigungen der BesucherInnen gerecht wird.-Entwicklung von der Idee bis zum Projekt ohne Diktat begleiten-Kontakte zu Einrichtungen, Behörden und Einzel-personen aufbauen und pflegen, um politisch wie sozial die Interessen des Platzes und der Kinder zu vertreten.   -Kreative Angebote in den BereichenMusik, Sport, Werken, Basteln und Tischspiele schaffen, die den Bedürfnissen der Kinder nach Bewegung und Spaß entsprechen.- Die Ausrichtung der Angebote an den Kindern und deren situativen Voraussetzungen orientieren, was z.B. unterschiedliche Angebote im Winter wie im Sommer heißt.- Den Wünschen der BesucherInnen in der Gestaltung des Tagesgeschehens entsprechen, was Flexibilität in der Angebotsstruktur bedeutet.-Den täglichen Betrieb nicht vollständig durchstrukturieren, sondern adäquat auf Verhaltensweisen reagieren.-Ziel ist es, Projekte in Räumen zuzulassen, ohne diese minutiös zu kontrollieren, wohl aber in der Planung wie im Abschluss begleitend und unterstützend präsent zu sein-Veranstaltungen (Sommerfest, Flohmärkte, Ausflüge und Arbeitskreise) mit anderen Einrichtungen organisieren.-Überlassung der Räumlichkeiten außerhalb der Öffnungszeiten an andere Einrichtungen (z.B.: Kindergärten) und Privatpersonen.-Arbeitskreise (große Liga, Arbeitskreis Barmbek-Süd, A.K.-Bachstraße, Jugendhilfeausschuss etc.) in der Einrichtung ausrichten.-den Platz auf Stadtteilfesten mit einem Stand vertreten.

 

5.1    Der offene Bereich

 

Zur Nutzung stehen ca. 4700 qm Außen- und 150 qm Innenfläche zur Verfügung.

Der offene Bereich gestaltet sich als freier von den Kindern zu nutzender Raum. Das heißt, alles ist möglich, was nicht gegen den Regelrahmen verstößt.

Hierzu gehören der freie Zugang zu sämtlichen Spielzeugen für drinnen und draußen, zum Teil muss ein Pfand hinterlegt werden, der die Rückgabe sichert, dazu zählen Tischspiele und Malutensilien genauso wie Bälle, Werkzeuge und Außenspielgeräte. Außerdem können Musikinstrumente unter Anleitung des Personals genutzt werden.

Weiter besteht die Möglichkeit, die Küche zu nutzen oder Reparaturen an den eigenen Fahrzeugen (Skateboards, Fahrräder etc.) vorzunehmen. Diesen ganzen Angeboten steht das Personal bei Bedarf unterstützend zur Verfügung.

Zusätzlich gibt es feste Angebote –siehe Kapitel 5.2

 

5.1.2   Die Freiwilligkeit des Platzbesuches

Ein Wort noch zur Freiwilligkeit des Platzbesuches: Vordergründig scheint es, dass die Kinder die freie Wahl haben, unseren Platz zu besuchen. Betrachtet man aber das Umfeld und die darin enthaltenen Möglichkeiten der Freizeitgestaltung, so muss man erkennen, dass der Platz doch mehr oder weniger die einzige Möglichkeit darstellt, für Kinder in der Altersstufe 6-14 Jahre, ihre freie Zeit altersgerecht zu nutzen.

Diese Tatsache sollte nicht zu dem Schluss verleiten, dass auch bei pädagogisch minderwertiger Arbeit der Platz gut frequentiert wird. Vielmehr bietet die ’Gute Arbeit’ den Kindern die Möglichkeit eine ihnen entsprechende Freizeitgestaltung wahrzunehmen und auf nicht kindgerechte Angebote zu verzichten.

Heißen soll dies im Fazit, dass eine hohe Frequentierung der Einrichtung als positive Resonanz der BesucherInnen auf die Arbeit der Einrichtung gewertet werden kann.

 

5.2.1    Lose unverbindliche Angebote

Diese Angebotsform entwickelt sich aus einem situativen Ansatz im täglichen Betrieb. Schlagen zum Beispiel mehrere Kinder vor etwas zu Backen, so sind auch andere Kinder in dieser Backgruppe willkommen und es entstehen mehrere Kuchen, Kekse oder andere Backwaren.

 

5.2.2   Feste Angebote (Tag und Uhrzeit)

Zur Zeit gibt es jeden Tag in der Woche ein festes Angebot.

Die festen Angebote entwickeln sich aus dem täglichen Betrieb der losen Angebote und entstehen beispielsweise wie folgt - hier am Beispiel der Fußballgruppe-: Mehrere Kinder kommen regelmäßig dienstags auf den Platz zum Fußballspielen. Auf Anfrage geht ein/e BetreuerIn mit auf den Bolzplatz und spielt mit. Diese/r stellt fest, dass ein größeres Interesse der Kinder besteht als einfach nur zu „Bolzen“ und bietet an, ein Spiel mit zwei Mannschaften einzuleiten. Hier tut er/sie nicht mehr, als dass er/sie alle Kinder, die Lust haben, zusammentrommelt und ein Wahlverfahren einleitet. Er/Sie bietet mehrere Möglichkeiten der Spieldauer an, wie zweimal 15 Minuten oder bis zehn Tore (bei fünf ist Seitenwechsel). Es wird kurz abgestimmt und dann gewählt.

Am Ende des Spiels verabredet man sich für den nächsten Dienstag gegen 15.30h. Der folgende Dienstag bringt noch mehr neue Fußballspieler (Mundpropaganda), und es wird kurz von den Kindern die Spieldauer abgeklärt. Nach dem Wahlverfahren entscheidet sich der/die BetreuerIn zum Mitspielen für die vermeintlich schwächere Mannschaft, um ein Gleichgewicht zur Motivation zu erhalten. Nach mehreren Dienstagen fällt dem/der BetreuerIn auf, dass die Torschüsse ziemlich oft im Nirgendwo landen und die Kinder frustriert sind. Daraus entwickelt sich dann eine Trainingseinheit mit dem Namen Pass-Pass-Schuss. Über diesen Weg entsteht ein regelmäßiges Fußballtraining mit einem festen Stamm von Kindern wobei der Neueinstieg von anderen immer möglich ist. Bald schon wird der Wunsch nach einem weiteren Trainingstag geäußert, dem auch entsprochen wurde.

So, oder so ähnlich sind alle festen Angebotsgruppen, die momentan auf dem Platz verfolgt werden -Fußball, Boxen, Musik, Töpfern, Ausflüge- entstanden.